Vom Holzklotz zum Schuh

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Wie entsteht ein Holzschuh?

Im späten 19. Jahrhundert wurden zur Herstellung von Holzschuhen Maschinen entwickelt, um die große Nachfrage zu befriedigen. Die Fertigung von Hand war viel zu arbeitsaufwendig und dauerte mehrere Stunden pro Paar. Die achtzig Jahre alten Maschinen werden noch immer bei unserer Holzschuhmachervorführung eingesetzt.

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Die Maschine tastet die Form eines Holzschuhmodells ab.

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Das Verfahren ähnelt dem Nachmachen von Schlüsseln. Anhand des Modells wird ein Holzklotz von schnell rotierenden Klingen in die gewünschte Form gebracht.

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In einer zweiten Maschine wird nach demselben Prinzip die Innenform des Modells abgetastet und von messerscharfen Bohrern aus dem Werkstück ausgeschnitzt.

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Durch Kippen des Rahmens mit dem Modell und dem Rohling können die Bohrer bis in die Schuhspitze gelangen und so die Innenseite aushöhlen.

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Ferse und Schuhspitze werden mit einem Pfahlmesser in die richtige Form geschnitten. Dieser Bearbeitungsschritt erfolgt nach wie vor in Handarbeit.

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Mit einem Schmirgelband wird der Holzschuh innen und außen glattgeschliffen.

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Damit sich das Holz auf der Maschine gut bearbeiten lässt, muss es einen Wasseranteil von ca. 60% aufweisen.

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